…never walk alone

Beim gestrigen Spiel des FC St. Pauli wurde ein Offener Brief der Teilzeitbeschäftigten des Fanshop verteilt und im Übersteiger abgedruckt. Wir, einige Fans des FC St. Pauli, haben im Anschluss des Spiels diskutiert, wollen uns mit diesem Blog solidarisch erklären und unterstützen die Forderungen der Beschäftigten nach besseren Arbeitsbedingungen. Für uns gehört zum Spaß am Fußball auch das Wissen, dass die Angestellten des Vereines oder von Unternehmen die für diesen arbeiten korrekt bezahlt und behandelt werden.

Eine Verbesserung der sozialen Bedingungen und Arbeitsverhältnisse braucht immer auch starke Belegschaften, die für ihre Rechte eintreten. Arbeitskämpfe sind für uns ein wichtiger Bestandtteil des Zusammenlebens im Alltag. Upsolut und der FC St. Pauli bilden hierbei keine Ausnahme. Wir wünschen den Beschäftigten daher viel Erfolg und hoffen darauf, dass Solidarität auf St. Pauli bei den Verantwortlichen nicht nur als Marke und Folklore betrachtet wird, sondern als Grundlage der Arbeit für den und im Verein.

Dass die Interessen von Beschäftigten, Verein und Fans dabei nicht immer übereinstimmen, liegt in der Natur der Sache. Wichtig finden wir aber, dass alle Beteiligten mit ihren Forderungen ernst genommen und gehört werden. Daher haben wir diesen Blog eröffnet, um die Erklärung der Beschäftigten zu dokumentieren und die weitere Entwicklung zu begleiten.

Kontakt zu uns ist unter folgender E-Mail möglich: fansolidaritaet@gmx.de


4 Antworten auf „…never walk alone“


  1. 1 Pit 10. März 2013 um 14:42 Uhr

    Das kann man fast nicht glauben.
    Ich werde erst einmal meine Order zurückhalten. Mal sehen, was passiert.
    Sekt saufen und Wasser predigen passt weder zum FC St. Pauli noch zu mir. Ich habe in 2011 meinen Job deswegen gekündigt. Man hat einseitig meine Lohnbedingungen zu meinem Nachteil ge#ändert. Warum? Weil ich in 2012 höhere Provisionen bekommen hätte.
    Respekt und Unterstützung für Euch. Gehört Upsolut nicht den kapitalistischen Franzosen (französisichen Mischkonzern Lagadère)? Die sind doch massive Arbeitskämpfe gewohnt! Aber am besten hilft ein Boykott der Upsolut.

  2. 2 Frank Jandera 12. März 2013 um 15:07 Uhr

    Von UPSOLUT erwarte ich die Aufnahme von Gesprächen, die die Situation der TZ – Beschäftigten umgehend verbessern! Denn gerade UPSOLUT sieht sich in der Tradition der aktiven Fanszene der 80er Jahre, die den „neuen“ FC St. Pauli mit erschaffen hat. Da dürfen die üblichen Marktmechanismen im Umgang mit sog. 400 € Kräften und anderen Teilzeitbeschäftigten nicht zur „Normalität“ werden!

    Meine Bestellung halte ich bis zu einer positiven Reaktion der Geschäftsführung zurück, poste den Blog auf meiner FB-Seite und informiere Freunde, Bekannte und Stadiongänger der Nordkurve über die Situation.

    Laßt Euch nicht unterkriegen!

  1. 1 Solidarität zum Ersten « SANKT PAULI MAFIA 2007 Pingback am 10. März 2013 um 12:23 Uhr
  2. 2 Kerzengerade gemacht: Torwartwunder und Anti-Homophobietag beim Heimspiel #FCSP gegen Paderborn | KleinerTods FC St. Pauli Blog Pingback am 03. April 2013 um 12:40 Uhr
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